A.I. – Künstliche Intelligenz

ai_posterWir schreiben das Jahr 2142. Das Leben der Menschen sieht in dieser Zukunft etwas anders aus: die Polkappen der Erde sind geschmolzen. Die meisten Städte, so auch New York City, stehen unter Wasser. Resourcen sind allgemein knapp, genauso, wie auch das Land, auf dem Menschen leben können. Um weitere Mittel zu sparen, haben die Menschen Androiden erschaffen, die effektiv arbeiten, keine Lebensmittel benötigen und keinerlei persönliche Bedürfnisse haben. Sie werden allgemein „Mechas“ genannt – im Gegensatz zu den „Orgas“, den Menschen.
Obwohl die Mechas den Orgas dienen, gehen nicht alle Menschen freundlich mit ihnen um. Viele fühlen sich von der wachsenden Zahl der Mechas bedroht.

Um die Überbevölkerung der Erde zu kontrollieren, dürfen nur Ehepaare mit einer Lizenz Kinder bekommen. Der Wissenschaflter Hobby (William Hurt) kommt nun auf die Idee, eine neue Art von Mecha zu erschaffen. Ein Androidenkind, das seine menschlichen Eltern wirklich lieben kann und somit den Kinderwunsch auch den Ehepaaren ohne Lizenz erfüllen könnte.

So kommt David (Haley Joel Osment) in diese Welt. Als Versuchsfamilie wird ein Mitarbeiter von Cybertronics auserkoren. Henry Swinton und seine Frau hatten schon einen Sohn, der aber an einer schweren Krankheit leidet, und jetzt in Stasis auf eine Heilungsmöglichkeit wartet. Henry nimmt also nun das neue Spielzeug, und mehr ist es für ihn auch nicht, mit nach Hause.

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Harry Potter und der Stein der Weisen

harry_potter_steinJeder, der das Buch gelesen hat, kennt die Story: Harry Potter, der Junge mit dem Blitz auf der Stirn, der auf einmal in eine zauberhafte Welt stolpert, die für ihn fremd ist, in der ihn aber doch jeder kennt und verehrt. Der einzige Überlebende einer Attacke des bösen Voldemorts. Harry kommt nach Hogwarts, der Zauberschule, und muss sich den Gefahren und Eigenheiten dieser Welt stellen. Er lernt Hermine und Ron kennen, mit denen er des Nachts die Gänge des Schlosses erforscht und das Geheimnis rund um den „Stein der Weisen“ aufzudecken hofft, denn Voldemort hat auch ein Auge auf den Stein geworfen, damit er zurückkehren kann…

Kurz umrissen ist das der Inhalt des Buches. Was davon bei der Verfilmung übrig geblieben ist, beschränkt sich auf das Minimum. Leider.
Wer das Buch und überhaupt „Harry Potter“ vorher gelesen hat und lieben gelernt hat, der wird ein wenig von diesem Film enttäuscht sein. Heißt nicht, dass der Film schlecht ist. Der Film sieht toll aus, die Effekte sind okay und die Kostüme sind super. Überhaupt hat man die Vorlage durch das Buch sehr ernst genommen und das Aussehen der Welt ist verdammt nah an die Vorstellung des Lesers herangekommen. Jedenfalls habe ich das so empfunden.
Auch einzelne Charaktere, wie zum Beispiel Hagrid (gespielt von Robbie Coltrane), wachsen dem Zuschauer sofort ans Herz.

Was bei dem Ganzen leider abhanden gekommen ist: das Herz des Buches.

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Evolution

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Aliens landen auf der Erde. Nein, sie sind nicht grün, sie sind nicht grau, sie bestehen hauptsächlich aus Schleim. Doch das ist leider nur der Anfang.

Dr. Ira Kane (David Duchovny) und sein Freund Harry Block (Orlando Jones), beide Lehrer am Glen Canyon College, untersuchen die Einschlagstelle eines Meteors und nehmen Proben mit zurück in ihr Labor. Dort stellt Dr. Kane fest, dass es sich um außerirdische Organismen handelt, die sich in einer immensen Geschwindigkeit weiterentwickeln. Die Evolution passiert sozusagen direkt vor seinen Augen.

Aus Einzellern werden Mehrzeller, aus Würmern werden Amphibien, die Aliens entwickeln sich bis hin zu ausgewachsenen Säugetieren, die sehr an Dinosaurier erinnern. Was am Anfang noch recht harmlos wirkt wird also schnell zur Bedrohung.

Von dem Ereignis erfährt natürlich auch das Militär. Sie sperren die Fundstelle weiträumig ab, doch nicht weiträumig genug. Die Aliens breiten sich, vom Militär unbemerkt weiter aus und als einige Bewohner der angrenzenden Siedlungen angegriffen werden, ist klar, dass die Aliens keine niedlichen E.T.s sind.

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Shaun of the Dead

Shaun hat ein Problem. Das sind am Anfang des Filmes noch keine Untoten – es ist sein bester Freund Ed. Der hängt immer da herum, wo Shaun ist und das ist meistens der lokale Pub, das Winchester. Da fühlt sich Ed und auch Shaun zu Hause, was aber Shauns Freundin Liz überhaupt nicht gefällt.

Ansonsten herrscht in Shauns Leben eher der Alltagstrott. Er geht zur Arbeit, wo er der Älteste unter Teenagern ist, die ihn ignorieren, sein Stiefvater taucht auch noch auf und er vergisst den Tisch im Restaurant zu reservieren. Liz macht mit ihm Schluss und das scheint das Ende der Welt für ihn zu sein.

Shaun-of-the-Dead-025Während er jedoch seinen alltäglichen Dingen nachgeht, passieren merkwürdige Dinge um ihn herum. Am Anfang sind es Kleinigkeiten, wie Menschen, die einfach umkippen und leblos liegen bleiben. Man sieht auch immer mehr Krankenwagen auf der Straße und die Zeitungen sprechen von einer Epidemie. Doch Shaun bekommt davon nicht sehr viel mit, es passiert jenseits seines Horizontes.

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Men In Black 2

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Wer „Men In Black“ Numero Uno gesehen hat, der hat sie kennen und lieben gelernt, Agent Jay und Agent Kay. Beide wie Bestattungsunternehmer gekleidet, aber ausgestattet mit beachtlichen Wummen und coolen Sonnenbrillen. So schützt man die Erde vor dem Abschaum des Universums.

Doch wie jetzt? Kay (Tommy Lee Jones) ist zurück? War der nicht…? Ja, er wurde am Ende des vorangegangenen Abenteuers belohnt und seines Gedächtnisses beraubt und konnte so mit seiner Frau und so weiter und sofort.

Falsch. Agent Jay (Will Smith) fühlt sich einsam und außerdem ist er permanent auf der Suche nach einem neuen Partner. War da nicht…? Ja, da war diese tolle Frau aus dem letzten Teil… nein, er hat sie ge-dingenst, na jedenfalls hat er mit diesem Ding, na ihr wisst schon, womit man die Erinnerung auslöschen kann. Jedenfalls, sein jetziger Partner ist eine echt dumme Heulsuse. Und spätestens nach den ersten Minuten in diesem Film, fragen wir uns als „Men In Black“-Fans wirklich: Wo bleibt Kay?

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Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Poster, Girl with a Pearl Earring

Wir schreiben das Jahr 1665. Griet macht sich auf den Weg, um eine Stelle als Magd im Hause des Malers Johannes Vermeer anzunehmen. Sie wird nicht gerade sehr freundlich aufgenommen. Die Arbeit ist hart und lässt ihr kaum Zeit für sich selbst.

Der Maler scheint ein wenig eigenwillig zu sein, er duldet niemanden in seinem Atelier, außer Griet – sie soll dort sauber machen.

So kommt das 16-jährige Mädchen in Berührung mit dem stillen Maler, dessen Bilder so echt und lebendig wirken.

Griets Neugier und Faszination für seine Kunst inspirieren den Maler zu einem neuen Werk. Doch Gerüchte und Intrigen fangen an, Griet das Leben im Hause Vermeer zu erschweren. Vor allem Cornelia, eine der Töchter des Malers, heckt allerlei Übles aus.

Als einer der Geldgeber Vermeers ein Bild des Dienstmädchens haben will, müssen Griet und der Maler im Geheimen arbeiten. Griet lässt sich aus Liebe zu Vermeer darauf ein. Doch die Ehefrau des Malers hat schon längst einen Verdacht…

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BIFFF: Brüsseler Fantasy, SF & Thriller Filmfestival

(mit Co-Autor Roland Austinat)

Real Fiction: Corona Magazine auf dem 20. BIFFF – so viele Filme, so wenig Zeit

BIFFF

Was hat Belgien mit Science Fiction gemein? Auf Pralinen kommen Sie vielleicht noch, genau, auch auf unverzichtbare Leckereien wie Bier, Pommes und Waffeln – und dann war da ja noch das Atomium. Hey, das klingt sogar futuristisch. Doch nicht dort, sondern in vielen Kinos der Stadt und der Umgebung findet jährlich das „Brussels International Festival of Fantasy, Thriller and Science-Fiction Film“ statt, gnädigerweise hochoffiziell BIFFF abgekürzt. In diesem Jahr feierte das Festival vom 15. bis 30. März sein 20. Jubiläum. Zu den diesjährigen Jury-Mitgliedern, die den besten Film kürten, gehörten Hollywood-Helden wie Christopher Lee und Robert Englund und Kult-Regisseur Shinya Tsukamoto. Und dann gab es da noch eine Jury, die zum zweiten Mal den Nexus-Award für das beste Fantasy-PC- und Videospiel küren durfte – darunter ein gewisser Roland Austinat für das deutsche Corona Magazine.

Das BIFFF steht natürlich auch für 16 Tage Kult und bizarre Unterhaltung. Fantasy-Fans dürfen sich ihrer Filmleidenschaft in über 100 Filmen aus rund 20 Ländern hingeben. Filme, die eine ganz eigene Art von Unterhaltung bieten, die man nicht in jedem Kino um die Ecke zu sehen bekommt. Auch nicht im nächsten Multiplex der nächstgrößeren Stadt. Filme mit Titeln wie „He Died with a Falafel in his Hand“ oder „La comtesse perverse“. Nur höchst vereinzelt Hollywood-Mainstream wie „E.T.“ oder „Ghosts of Mars“. Ich war zwei viel zu kurze Tage vor Ort und durfte dort endlich einmal den Corona-Kollegen Klaus Michels und Berit Lempe Auge in Auge gegenüber stehen – München ist bei der deutlich nordisch orientierten Redakteursgemeinde eher selten der zentrale Treffpunkt. Doch diese zwei Tage reichten aus, uns von Stimmung und Vielfalt des Festivals mitreißen zu lassen. Oder würden Sie an einem Samstag Abend freiwillig in einen doch eher esoterischen japanischen Streifen namens „Pistol Opera“ gehen (womit der Titel dieses Corona Magazines auch geklärt wäre)? Drehen wir die Uhr 24 Stunden zurück.

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