BIFFF: Brüsseler Fantasy, SF & Thriller Filmfestival

(mit Co-Autor Roland Austinat)

Real Fiction: Corona Magazine auf dem 20. BIFFF – so viele Filme, so wenig Zeit

BIFFF

Was hat Belgien mit Science Fiction gemein? Auf Pralinen kommen Sie vielleicht noch, genau, auch auf unverzichtbare Leckereien wie Bier, Pommes und Waffeln – und dann war da ja noch das Atomium. Hey, das klingt sogar futuristisch. Doch nicht dort, sondern in vielen Kinos der Stadt und der Umgebung findet jährlich das „Brussels International Festival of Fantasy, Thriller and Science-Fiction Film“ statt, gnädigerweise hochoffiziell BIFFF abgekürzt. In diesem Jahr feierte das Festival vom 15. bis 30. März sein 20. Jubiläum. Zu den diesjährigen Jury-Mitgliedern, die den besten Film kürten, gehörten Hollywood-Helden wie Christopher Lee und Robert Englund und Kult-Regisseur Shinya Tsukamoto. Und dann gab es da noch eine Jury, die zum zweiten Mal den Nexus-Award für das beste Fantasy-PC- und Videospiel küren durfte – darunter ein gewisser Roland Austinat für das deutsche Corona Magazine.

Das BIFFF steht natürlich auch für 16 Tage Kult und bizarre Unterhaltung. Fantasy-Fans dürfen sich ihrer Filmleidenschaft in über 100 Filmen aus rund 20 Ländern hingeben. Filme, die eine ganz eigene Art von Unterhaltung bieten, die man nicht in jedem Kino um die Ecke zu sehen bekommt. Auch nicht im nächsten Multiplex der nächstgrößeren Stadt. Filme mit Titeln wie „He Died with a Falafel in his Hand“ oder „La comtesse perverse“. Nur höchst vereinzelt Hollywood-Mainstream wie „E.T.“ oder „Ghosts of Mars“. Ich war zwei viel zu kurze Tage vor Ort und durfte dort endlich einmal den Corona-Kollegen Klaus Michels und Berit Lempe Auge in Auge gegenüber stehen – München ist bei der deutlich nordisch orientierten Redakteursgemeinde eher selten der zentrale Treffpunkt. Doch diese zwei Tage reichten aus, uns von Stimmung und Vielfalt des Festivals mitreißen zu lassen. Oder würden Sie an einem Samstag Abend freiwillig in einen doch eher esoterischen japanischen Streifen namens „Pistol Opera“ gehen (womit der Titel dieses Corona Magazines auch geklärt wäre)? Drehen wir die Uhr 24 Stunden zurück.

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